17.12.2020 | So, oder eine vergleichbare Schlagzeile war neulich in der Zeitung zu lesen. Auch im Fernsehen wurde bei verschiedenen Gelegenheiten diese Frage diskutiert. In dergegenwärtigen Situation lassen die Bestimmungen nicht zu, dass es bspw. Weihnachtsmärkte gibt; auch die alljährlich stattfindende Weihnachtsfeier in der Aula der ABR wird es nicht geben können. Es ist nur allzu verständlich, dass diese Frage die Menschen beschäftigt.

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich...”

 

Weihnachten, das Wort an sich duftet schon nach Lebkuchen, glitzert wie ein beleuchteter Baum und fühlt sich auch ein bisschen an, wie eine frostige schneebedeckte Nacht. Zur Weihnacht gehört vielleicht ein Glühwein, auf jeden Fall ein leckeres Essen und, nicht zu vergessen, die Geschenke. Wir freuen uns darauf, in den Familien zusammen zu sitzen, Oma und Opa sind auch mit dabei... Und in diesem Jahr? Geht das denn? Müssen wir da nicht doch zuviele Abstriche machen?

„...ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt; derhalben jauchzt, mit Freuden singt...”

Viel von dem, was wir Menschen an Tradition und Ausschmückung um Weihnachten herumgebastelt haben, wird es dieses Jahr nicht geben.Mir fallen da spontan die Hirten ein, die beim ersten Weihnachten auf dem Feld saßen und sich um ihre Tiere gekümmert haben; eine Nacht, wie jede andere eben auch. Wahrscheinlichhat sich so mancher in sein zu Hause gesehnt - sofern es das irgendwo gab, ein opulentes Essen war auch nicht geplant. Und doch wurde für diese Menschen Weihnachten - warum?

„Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Tür dir offen ist. Ach zieh mit deiner Gnade ein; dein Freundlichkeit auch uns erschein.”

Es wäre doch so gut und wichtig, wenn wir nicht vergessen würden (oder hätten), was der wahre Grund für Weihnachten ist: der Herr der Herrlichkeit kommt! Das ist kein „womöglich kommt er”, oder ein „mal sehen wer oder was noch so kommt” - es ist eine Tatsache derer wir Menschen uns wieder neu bewusst werden müssen. Wenn das Drumherum ums Weihnachtsfest dieses Jahr nicht wie gewohnt stattfindet, somuss bei dieser Gewissheit aber Weihnachten ganz sicher nicht ausfallen. Wer diese Freudeim Herzen trägt, der kann sie trotz aller Umstände und Einschränkungen an seine Mitmenschen weitergeben - feiere nicht nur Weihnachten, beginne Weihnachten zu leben!

„Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich an Rat!”

(C. Blaumeiser)

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