2018 04 26 Praeventionstag04.05.2018 | „Schüler stark machen“ war das Anliegen und ebenso der Titel des Präventionstages, der am 26. April 2018 für alle 10.-Klässler der Abt-Bessel-Realschule stattfand. Die Abt-Bessel- Realschule ist seit vielen Jahren dem Präventionskonzept des Kultusministeriums „Stark.Stärker.WIR“ angeschlossen. Damit wurde auch der Präventionstag der 10.Klassen als fester Bestandteil in das Schulcurriculum aufgenommen und konnte in diesem Jahr schon zum siebten Mal stattfinden.

Konrektor Magnus Brünner erläuterte in seiner Begrüßungsrede den Begriff „Prävention“, der im Lexikon mit „Zuvorkommen, Vorbeugen“ erklärt ist. Dementsprechend hatten alle Angebote des Präventionstages zum Ziel, durch Aufklärung, Information und Training vor Gefahren zu schützen sowie Tipps für den Umgang mit schwierigen Situationen zu geben.

Die Beauftragte für Prävention der Abt-Bessel-Realschule, Monika Schmitt, koordinierte die Organisation dieses Projekttages und so wurden auch in diesem Jahr wieder vielfältige und abwechslungsreiche Workshops von verschiedenen Referentinnen und Referenten angeboten, an denen die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Interessen teilnehmen konnten.

Unter dem Titel „Selbstbestimmter Umgang mit der eigenen Sexualität“ gab Frau Dr. Susanne Fischer vom Gesundheitsamt Mosbach den Schülerinnen und Schülern grundsätzliche Informationen zum Thema Verhütungsmittel, ebenso wurden sexuell übertragbare Erkrankungen wie AIDS erläutert und Übertragungswege verdeutlicht.

Im Workshop „Cool und selbstsicher“, angeboten von Herrn Rainer Schulz (RP Prävention), beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Interessen und Bedürfnisse mit Themen wie Vertrauen und Kooperation, Wahrnehmung und Selbsterkundung. Umgang mit schwierigen Situationen, Zivilcourage und selbstsicheres Auftreten.

Herr Christian Eger, Lehrer an der Abt-Bessel-Realschule und tätig am RP für Prävention, bot den Workshop „Humor oder Menschenverachtung“ an. Es wurde darüber diskutiert auf welche Weise wir Rechtsextremismus erkennen und wie wir damit umgehen. Besonders Hetzkampagnen, in Form von Videos…, die im „Netz“ verbreitet werden wurden ausführlich diskutiert und Möglichkeiten mit dem Umgang solcher Hetzkampagnen angesprochen und erläutert.

Unter dem Titel „Heart-beat-Beziehungen leben“ fand jeweils ein Workshop für Mädchen und Jungen statt. Die beiden Referentinnen Frau Andrea Ludäscher-Nikolaus und Frau Anita Schmitt von der Caritas griffen geschlechterspezifisch Themen wie beispielsweise das partnerschaftliche Miteinander, Liebe, respektvoller Umgang und Grenzen auf.

Wie kommuniziert man mit Kollegen, Professoren, Studenten und Vorgesetzten? Auf was ist zu achten, welche Fettnäpfchen erwarten mich, wie kann man unangemessene Kommunikation vermeiden. Mit diesen Fragen befasste sich Herr Christoph Lunczer gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops „Kommunikation in Studium und Beruf“.

Frau Ehrle (RP Prävention) bot den Workshop „In Between“ an, der sich mit der Frage beschäftigte, wie man mit dem anders sein Anderer umgehen kann.

Wie werden Frauen und Männer in den Medien dargestellt, was denken wir darüber und was macht es mit uns? Mit diesem Themenbereich setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Workshops „Mediale Frauen-Männerbilder“ unter der Leitung von Ina Reschke (Sozialarbeiterin an der Abt-Bessel-Realschule) auseinander.

In dem Workshop „Fit in die Prüfung“ durch den Frau Nadja Kreis (AOK) führte, wurde in einem theoretischen Teil über Ängste, Emotionen, Zeitmanagement und Prüfungssituationen gesprochen und anschließend in der Praxis Übungen zur Stress-bzw. Angstbewältigung trainiert.

 

Am Ende des Vormittags trafen sich alle Mitwirkenden in der Aula zu einer abschließenden Präsentation, bei der die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen vorstellten. So konnte sich jeder einen Überblick über die gesamten Inhalte und Ergebnisse des Tages verschaffen.

Bei diesem vielfältigen Angebot war sicher für jede Schülerin und jeden Schüler etwas Interessantes dabei. So war der Präventionstag auch in diesem Jahr ein großer Erfolg und überaus bereichernd für alle Beteiligten. Besonders natürlich für die 10.-Klässler, die schon bald mit dem Zeugnis der mittleren Reife entlassen werden. Für deren weiteren Lebensweg außerhalb der Schule bot dieser Tag nützliche Informationen und Erfahrungen, welche die Jugendlichen auf ihrem Weg ins Erwachsenwerden begleiten und sie STARK machen sollen.

 

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